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Leinwandprinz für die Lebuzen

Mit Prinz André II. Odermatt führt einer von seiner Familie mit der Fasnacht Infizierter die Stadtzuger Fasnachtszunft der Letzibuzäli durch die kommende fünfte Jahreszeit.

Am gestrigen 11.11. um 11 Uhr 11 hätte der designierte Letzibuzäli-Prinz 2019 durch das grosse hölzerne Tor des Pulverturms in Zug schreiten sollen. Doch die persönlichen Umstände des nächsten Stadtzuger Fasnachtsoberhaupts verunmöglichten das traditionelle Szenario. Denn Prinz André II. Odermatt hat am Tag zuvor geheiratet und er wollte mit dem wohlgehüteten Geheimnis seinen Bruder Alex und seine Mutter Maria überraschen. Damit Zunftratsmitglied Alex und Urzünfterin Maria weiter im Dunkeln tappten, liessen sich die Lebuzen darum etwas Besonderes einfallen.

Nach dem Motto: «Was das Schweizer Fernsehen bei der Wahl des Sportlers des Jahres mit Roger Federer macht, können wir schon lange», begann die Show um 11.07 Uhr. Auf einer Leinwand erklärte Prinz André II. warum er nicht persönlich anwesend sein könne, sich aber mächtig auf das hohe Amt freue. «Es wurde gestern Abend spät. Ich weiss darum nicht, ob ichs noch mit dem Taxi zu euch schaffe.»

Die Überraschung war perfekt. Die Lebuzen und ihre Gäste aus Zug, Baar und Inwil stiessen auf das neue Oberhaupt an. Die Prinzessin, die auf einen Wirt getippt hatte, «weil es für so einen wieder Zeit wäre», lag falsch. Odermatt ist nämlich Feintäschner, Inhaber der Lederwaren AG Odermatt in Zug und damit ein Liebling aller Frauen. Durch die kommende Fasnacht begleiten ihn seine Prinzessinnen Madlen Hensler und Sandra Waldner.