Chronik der Letzibuzäli   (Kurzfassung)

In früheren Jahren wurde von der Lehrerschaft im Hertiquartier Zug ein Minifasnachtsumzug mit Schulkindern durchgeführt.
Mit der Gründung des Quartiervereins Zug-West übernahm dieser die Organisation der Kinderfasnacht.
Aus dem ehemaligen Kinderzügli wurde bald ein richtiger Fasnachtsumzug:

Jahr für Jahr wuchsen die Aufgaben und Ausgaben der Organisatoren.
Nach der Fasnacht 1983 beschlossen einige Verantwortliche die Weiterführung  dieser Tradition mit der Gründung der Narrenzunft zu gewährleisten.
Nach diversen Vorbereitungen erfolgte am 9.November 1983 die Gründung unter dem Namen »Narrenzunft Letzibuzäli Zug«:
Erwin Villiger war der erste Zunftmeister:

Der Zweck der Zunft ist, die bestehende Fasnacht in der Herti Zug weiterhin zu erhalten und die Geselligkeit und Kameradschaft ihrer Mitglieder und Gönner zu fördern:

Die Zunft beteiligt sich auch an auswärtigen Fasnachtsanlässen in ihrer typischen blauweissen Zunftleidung.
Am Fasnachtssamstag führt die Zunft ihren Umzug durch.
Wie üblich werden während des Umzugs Orangen, Äpfel, Süssigkeiten usw. an die Zuschauer verteilt.
Dazu benötigt die Zunft pro Fasnacht ca. 2'000 kg Orangen, 450 kg Süssigkeiten, 1'500 Portionen Würstchen mit Brot und natürlich 2'000 kg Konfetti.

Am Vorabend des Umzugs wird das Altersheim Herti besucht und dessn Bewohnern mit fasnächtlichem Treiben und einem Präsent beschert.
Dabei darf das obligate 2erli Wein nicht vergessen werden.

1985

Die Zunft erwarb ein eigenes Lokal.
Das ehemalige Verkaufslokal der Volg-Genossenschaft Zug and der St.Johannesstrasse 30 in Zug wurde in Fronarbeit in ein zweckmässiges Zunfthaus mit gemütlicher Zunftstube umgebaut.

Zum ersten mal wurde ein Umzug in der Herti durchgeführt.

1986

Krönte man einen Prinzen zum ersten Oberhaupt der Letzibuzäli (Georg I.).
Von da an hatte man jedes Jahr einen neuen Prinzen.

1991

An der 700-Jahr Feier der Eidgenossenschaft in Zug hatte man den ersten grossen Auftritt in der Stadt Zug.
Und erzielten gleich den ersten Rang mit Braten am Spiess.
Diverse Fasnachtsanlässe im und ausserhalb des Kantons wurden besucht.

1993

Zum 10-Jahr Jubiläum wurde die Herti-Mal in eine Festmeile verwandelt.
Die Mitglieder wurden zum Dank auf eine Schifffahrt eingeladen.

1994

Hängten zum ersten Mal während der Fasnacht Zunftfahnen im Hertiquartier.

1997

Die Zunft nimmt am Stadt Zürich Umzug Teil - mit der Nr.97.

1998

Es wird eine neue Gruppe gegründet-Die ALT-HEXEN.
Sie dürfen auf ihrem neuen Hexenwagen am Umzug teilnehmen.

1999

Die Zunft  neu »eingekleidet«.

2000

Mit Hilfe fleissiger Helfer wird ein neues Zunftschiff gebaut.

2001

Der Name Narrenzunft wird durch durch »Zunft der Letzibuzäli« ersetzt.

2003

Die Zunft feiert das 20-Jährige Bestehen.
Im Sommer des gleichen Jahresgastierte der GP Tell in der Herti mit einer Ettapenankunft.
Eine grosse Bar und der Frühschoppen wurde durch die Zunft organisiert.

2004

Die Zunft ist am Innerschweizer Schwingfest in Zug beteiligt und wirtet im grossen Festzelt.

2006

Schweizerisches Studententreffen in Zug.

Wieder wird ein Festzelt bewirtet.

2008

Die Zunft feiert das 25-jährige Bestehen.
Zu diesem Anlass gab es neue Zunftfahnen.
Es wird wieder ein Zelt auf dem Parkplatz Einkaufszentrum Herti bewirtet.
Zum ersten mal in der Zuger Fasnachtsgeschichte wird der Fasnächtler des Jahres erkoren.

2009

Das Zunfthaus wird aussen renoviert und erstrahlt in neuem Glanz.

2010

Die Lebuzenmeile wird in Leben gerufen.

2013

Am Schweizerischen-Jungmusikanntentreffen in Zug führten wir am Landsgemeindeplatz ein Essens- und Getränkestand.

2014

Im August feiern wir das (Mitenand-Fest).
Ein Fest mit dem Quartierverein Zug-West, Philipines, Jung Samaritter, Jugendtreff, Katholische Kirche St.Johannes.
Der Vorstand macht eine Reise nach Bern ins Bundeshaus.

2015

Zum ersten Mal fand am Sonntag nach dem Mitenandfest ein Gottesdienst beim Zunfthaus statt.
An der Generalversammlung (Hauptbot) wurde der Vorstand aufgestockt.
Es gab auch mehr Neueintritte als Austritte.

2016

Diesen Sommer war wieder EM-Fussball.
Im Zunfthaus wurden fast alle Spiele auf der Grossleinwand übertragen.